MII_NUM
Was ist MII_NUM?
Im Rahmen des Modul-2b-Projekts "MII_NUM" soll die Zusammenarbeit zwischen der Medizininformatik-Initiative (MII) und dem Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) gestärkt werden. Es sollen Datennutzungsprojekte, beantragt mit Routinedaten der durch NUM geförderten Datenintegrationszentren (DIZ), durch das Forschungsdatenportal für Gesundheit (FDPG) durchgeführt werden. Das Vorhaben hat zum Ziel, die erfordlerichen Prozesse zur Beantragung der Datennutzungsprojekte zu testen und zu evaluieren.


Ansprechpartner
| Manuel Matthis |
| manuel.matthis{bei}med.uni-rostock.de |
Gefördertes Datennutzungsprojekt: Prox.Femur_Geriatrie2.0
„GBA-Richtlinie proximales Femur – Qualitätsverbesserung oder nicht?“
Pseudonymisierte Daten von Patienten, die zwischen dem 01.01.2017 und dem 31.12.2024 im Alter von mindestens 65 Jahren eine proximale Femurfraktur erlitten haben, werden über das FDPG bereitgestellt. Anhand dieser Daten soll der Einfluss des GBA-Beschlusses „Richtlinie zur Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur“ auf das zeitliche Therapiemanagement und die Komplikationsraten analysiert werden.
Datennutzungsprojekt: ProxHumerus_Geriatrie2.0
„Rekonstruktion von proximalen Humerusfrakturen geriatrischer Patienten – gerechtfertigt oder nicht?“
Pseudonymisierte Daten von Patienten, die zwischen dem 01.01.2015 und dem 31.12.2024 im Alter von mindestens 65 Jahren eine proximale Humerusfraktur erlitten haben, werden über das FDPG bereitgestellt. Anhand dieser Daten soll der Einfluss der operativen Versorgung mittels Rekonstruktion durch Osteosynthese oder Ersatz durch Endoprothese auf die Komplikationsraten analysiert werden.
Datennutzungsprojekt: Becken_Geriatrie2.0
„Versorgungsrealität der geriatrischen Beckenfrakturen bei Patienten ab 65 Jahren“
Pseudonymisierte Daten von Patienten, die zwischen dem 01.01.2015 und dem 31.12.2024 im Alter von mindestens 65 Jahren eine Beckenfraktur erlitten haben, werden über das FDPG bereitgestellt. Anhand dieser Daten soll eine aktuelle Statuserhebung der konservativen und operativen Versorgung geriatrischer Beckenfrakturen erfolgen sowie deren Einfluss auf die Komplikationsraten analysiert werden.



