Amputationsverletzungen und Prothesen
Amputation
Amputationen werden nicht nur vom Patienten, sondern auch vom Arzt als stigmatisierend empfunden. Dies ist nicht allein im Verlust der körperlichen Vollständigkeit begründet, sondern auch darin, dass die Amputation oftmals durchgeführt werden muss, wenn die Extremitäten erhaltenden Eingriffe nicht zum Erfolg geführt haben.
Eine Amputation sollte heute nicht mehr als das Ende erachtet werden, sondern als rekonstruktiver Eingriff, der eine möglichst optimale Wiederherstellung und Wiedereingliederung unseres Patienten in ein berufliches und soziales Umfeld zum Ziel hat.
Sie haben Probleme mit ihrer herkömmlichen Schaftprothese?
Neben einer herkömmlichen Schaftprothese, bieten wir Ihnen als alternative Versorgungsmöglichkeit das transcutane osseointegrierte Prothesensystem (TOPS) an. Hierbei handelt es sich um eine knochengeführte Prothese (Metallstiel), die operativ eingesetzt und über einen Haut-/Weichteildurchtritt ausgeleitet wird. Die TOPS erlaubt eine volle Bewegungsfreiheit des Stumpfes in allen Ebenen. Der Stumpf wird nicht in eine vorgegebene Form gezwungen und kann seine muskuläre Kraft frei entfalten. Es entstehen keine Hautreizungen durch Reibung, Schweiß oder Wärme, wodurch eine lange Tragedauer der Prothese ermöglicht wird.



Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann rufen Sie uns gerne an oder schreiben uns eine E-Mail an uch-tops{bei}med.uni-rostock.de
Weitere Informationen zu transcutanen osseointegrierten Prothesensystemen (TOPS) finden sie unter www.osseointegration-germany.de.
Bei Interesse an unserer experimentellen Forschung im Rahmen des Forschungsverbundprojektes "BADAL next" zur Entwicklung einer bionischen Armprothese finden Sie weitere Informationen hier.





