Aktuelles

Hanse Sail: Bleiben Sie umsichtig!

Experten der Unimedizin Rostock bitten um Einhaltung der Vorgaben

02. August 2021

Rostock – Erste Segler haben schon im Rostocker Stadthafen und in Warnemünde festgemacht – denn bald eröffnet die Hanse Sail zur 30. Auflage. In Zeiten von Corona steht das Volksfest unter einem ganz besonderen Stern. Abstands- und Hygieneregeln bestimmen die Festlichkeiten, um die Infektionszahlen weiterhin niedrig zu halten. Die Experten der Universitätsmedizin raten trotz den aktuell niedrigen Zahlen zur Vorsicht. „Wir empfehlen den Besuchern, eine Mund-Nasen-Maske zu tragen, da bei dem erhöhten Publikumsverkehr der Mindestabstand verständlicherweise nicht immer eingehalten werden kann“, erklärt Dr. Micha Löbermann, Kommissarischer Leiter der Abteilung für Tropenmedizin und Infektionskrankheiten. Außerdem rät er den Sail-Gästen, sich an die vor Ort geltenden Bestimmungen zu halten. „Auf Umarmungen und Händeschütteln sollte man verzichten, sich dafür regelmäßig die Hände waschen und bei den ersten Krankheitszeichen zu Hause bleiben“, ergänzt er. Diejenigen, die eine Reise auf einem Segelschiff gebucht haben, müssen besonders achtsam sein. Bei vielen Menschen auf engem Raum, ist das Risiko einer Ansteckung erhöht.

Auch wenn die Besucherzahl aufgrund der Einschränkungen geringer im Vergleich zu den Vorjahren ausfallen wird, sind die Unfallchirurgen auf steigende Patientenzahlen vorbereitet. „Wir rechnen wieder mit Sturzverletzungen, Verletzungen durch Auseinandersetzungen und je nach Wetterlage mit Dehydrierung“, so Prof. Dr. Thomas Mittlmeier, Direktor der Klinik und Poliklinik für Unfall, Hand- und Wiederherstellungschirurgie. Bei großer Hitze rät er zu ausreichender Wasserzufuhr, um das Kollabieren zu verhindern. „Alkohol dagegen sollte nur in Maßen genossen werden. Denn mit steigendem Pegel erhöht sich die Risikofreude, aber nicht unbedingt der Spaß an der Hanse Sail“, fügt er hinzu.


Unimedizin Rostock und PSV Rostock schließen Kooperationsvertrag

Medizinischer Ansprechpartner und Trainerschulungen

06. Juli 2021

Die Sportler des Polizeisportvereins Rostock (PSV) können künftig auf die medizinische Unterstützung durch die Unimedizin Rostock setzen. Dank der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung werden Sportler bei Verletzungen zeitnah in der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie untersucht und erhalten einen Therapieplan für die weitere Behandlung. Darüber hinaus bieten die Ärzte Weiterbildungen zu Themen wie Sportverletzungen und Prävention sowie regelmäßige Erste-Hilfe-Schulungen für die Trainer des Vereins an.

Marko Zülske, Geschäftsführender Vorstand des PSV, freut sich über das Angebot der Uniklinik und die nun vereinbarte Zusammenarbeit: „Bei über 3.000 aktiven Vereinsmitgliedern kommt es schon sehr regelmäßig zu Verletzungen. Deshalb waren wir sehr froh, als Dr. Schleese von der Universitätsmedizin auf uns zukam und unseren Mitgliedern die medizinische Unterstützung der Unfallchirurgie anbot.“ Besonders für die leistungs-orientierten Sportler der Sektionen Fußball, Boxen, Ringen und Fechten ist es wichtig, durch eine schnelle Diagnostik und Therapie eine zeitige Rückkehr in den Wettkampf zu gewährleisten.

Für den Mediziner Dr. med. Lennart Schleese vom ärztlichen Team um Prof. Dr. med. Thomas Mittlmeier, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, ist die Zusammenarbeit mit Sportvereinen ein wichtiges Anliegen. „Ich bin selbst aktiver Sportler und weiß, wie wichtig es ist, einen Ansprechpartner bei akuten oder chronischen Verletzungen zu haben. Dabei ist das Spektrum des Vereins mit den verschiedenen Sportarten vom Amateur- bis zum Leistungssport sehr interessant und erfordert je nach Anspruch und Sportart eine individuelle Therapieplanung.“ Dazu können die Trainer direkt aus der neuentwickelten PSV-App Kontakt mit ihm aufnehmen und Dr. Schleese koordiniert einen zeitnahen Untersuchungstermin in der Universitätsmedizin.

Ein weiterer wichtiger Teil der Zusammenarbeit ist die Schulung der über 180 ehrenamtlichen Trainer, um im Notfall die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten. Marko Zülske weiß, wie wichtig es ist, in so einer Situation einen kühlen Kopf zu bewahren und anderen Beteiligten Anweisungen geben zu können. „Deswegen bauen wir real wirkende Situationen in unsere Schulungen ein, um genau so etwas auch zu trainieren.“ Zweimal im Jahr erhalten die Trainer nun ein Angebot für einen Erste-Hilfe-Kurs durch die Universitätsmedizin Rostock.

Der PSV ist der größte Kinder- und Breitensportverein in Mecklenburg-Vorpommern. Sportler aller Altersklassen sind Mitglied im Verein, darunter 1.700 Kinder und Jugendliche. Neben dem PSV betreuen die Ärzte der Universitätsmedizin Rostock auch die Sportler des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern und die Footballer der Rostock Griffins.


Unimedizin Rostock und Rostock Griffins schließen Kooperationsvertrag

Medizinische Hilfe für leistungsorientierte Amateur- und Profisportler

04. Juni 2021

Football ist ein Sport, der vollen Körpereinsatz erfordert und dadurch Verletzungsgefahren birgt. Die Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Universitätsmedizin Rostock und der American-Footballverein Rostock Griffins haben einen Kooperationsvertrag geschlossen, der die medizinische Versorgung der Sportler auf höchstem Qualitätsstandard sicherstellt und von den Verantwortlichen des Vereins als Meilenstein bezeichnet wird. Der Vertrag regelt die ärztliche Behandlung von akuten Verletzungen der Spieler durch die Unfallchirurgie.

Jens Putzier, Vorstandsvorsitzender des Rostock Griffins e.V., freut sich über die Zusammenarbeit: „Vor allem die medizinische Diagnostik bei akuten Leistungssportverletzungen machte in der Vergangenheit oft Probleme und konnte nicht immer zeitnah erfolgen. Nun ist die medizinische Versorgung unserer Sportler dem Leistungssportniveau angepasst.“ Teil der Kooperationsvereinbarung ist die schnellstmögliche Behandlung des Profikaders nach einem Trauma. Neben einer fachärztlichen Untersuchung und - falls notwendig – der radiologischen Diagnostik (Sonographie, Röntgen, CT und MRT) erhalten die Sportler eine individuelle Therapie- bzw. Behandlungsempfehlung. 


Das Team der Unfallchirurgie um Prof. Dr. Thomas Mittlmeier freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Griffins. „Viele von uns Ärzten sind auch sportlich aktiv, deshalb wissen wir, dass der Körper das wichtigste Kapital der Profis ist“, so der Unfallchirurg. „Durch eine schnelle medizinische Versorgung werden die Sportler eher wieder fit und Langzeitfolgen können verhindert werden“. Die Universitätsmedizin richtet zudem eine Sprechstunde für Leistungssportverletzungen ein, in der die Sportler des Vereins fachärztlich untersucht werden und Behandlungsempfehlungen erhalten. Ebenfalls Teil des Kooperationsvertrages ist die medizinische Vor-Ort-Betreuung der Spieler bei Heimspielen direkt an der Seitenlinie.

Putzier fasst zusammen: „Die Kooperation setzt einen neuen Qualitätsstandard im American Football unseres Bundeslandes. Die Vereinsführung bedankt sich bei der Unimedizin für die außergewöhnliche Möglichkeit zur gesundheitlichen Absicherung der Spieler.“


Universitätsmediziner unterstützen Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern

Prävention und Therapie für Sportler / Medizinische Aus- und Fortbildung für Trainer

12. April 2021

Seit Beginn des Jahres besteht ein Kooperationsvertrag zwischen der Universitätsmedizin Rostock und dem Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV). Dr. Martin Darowski, Facharzt an der Orthopädischen Klinik und Poliklinik und Dr. Lennart Schleese, Arzt in Weiterbildung der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, unterstützen den LFV in medizinischen Fragen. Sie stehen Trainern, Spielern der Landesauswahlmannschaften und deren Eltern beratend zur Seite, besonders bei der Prävention und Therapie von Verletzungen.

Ein wichtiger Bestandteil der Kooperation ist darüber hinaus die Unterstützung des Verbandes bei der Ausbildung von Trainern. Beide Ärzte übernehmen den medizinischen Part in der Ausbildung zu B- und C-Lizenzen und bieten entsprechende Fortbildungen zu aktuellen Themen im Newsletter des Landesverbandes an.

Dr. Darowski und Dr. Schleese sind selbst seit vielen Jahren aktive Fußballer und spielen derzeit in der Deutschen Fußball Ärztemannschaft. Für sie ist die Betreuung der leistungsorientierten Landesauswahlspieler und -spielerinnen eine Herzensangelegenheit. „Als Ärzte und aktive Sportler können wir uns in die Situation der Spieler hineinversetzen und so vertrauensvolle Ansprechpartner für die Fußballer und ihre Trainer sein“, betonen die beiden Ärzte. Weiterhin verweisen sie auf die Wichtigkeit einer guten medizinischen Betreuung im Leistungssport: “Wer ständig bestmögliche körperliche Leistungen abrufen muss, ist auf eine enge Zusammenarbeit mit Medizinern angewiesen. Nur so können mögliche Probleme frühzeitig erkannt und gezielt behandelt werden. Das Kapital der Sportler ist ein gesunder Körper.“